5. Unterrichtsentwurf in Lernbehindertenpädagogik
1. schriftliche Unterrichtsplanung für den 5. Besuch in der Fachrichtung Sondererziehung und Rehabilitation der Lernbehinderten
1.1 formale Angaben
Name:
Adresse:
Schule:
Datum: 16.06.2005
Zeit: 10.05 – 10.50 Uhr
Klasse: 6a ( 7 Mädchen, 10 Jungen)
Ausbildungslehrer:
Fachleiterin:
Fach: Textilgestaltung
Förderschwerpunkt: Lernen
1.2 Thema der Stunde
„Wir lernen den Umgang mit dem Hilfeplakat kennen!“
1.3 Ziel der Stunde im Fach und Förderbereich
Die Schüler sollen mit dem Vor- und Rückstich ein Windlicht nähen.
Die Schüler sollen durch das neu eingeführte Klammersystem lernen, sich auf adäquate Weise Hilfe beim Lehrer zu holen, damit die anderen Schüler ungestört arbeiten können.
1.3.1 Zielorientierte Handlungsschritte
Die Schüler sollen …
Lernbereich
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Förderbereich
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Während der Einstiegsphase
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- Verlaufsplan der Textilreihe lesen, Stunde markieren.
- Durch das Betrachten des Windlichtmodells das Ziel im Fach erkennen.
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- anhand des Hilfeplakats überlegen, wie sie das Plakat verwenden können.
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Während der Erarbeitungsphase
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- die Reihenfolge der Arbeitschritte entwickeln.
- Kriterien benennen.
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- Gedanken äußern, über mögliche Verwendung des Hilfeplakats, falls die Schüler es nicht verbalisieren können, können sie es zeigen.
- die 4 Anwendungsschritte für das Hilfeplakat in die richtige Reihenfolge bringen.
- durch die exemplarische Vorführung der Anwendungsschritte von zwei Mitschülern und der LAA diese verinnerlichen
- einzelne Wörter der Anwendungsschritte selber erörtern.
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Während der Durchführungsphase
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- mit dem eigenen Namen beschriftete Tüte mit Materialien holen.
- die Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge ausführen.
- falls erforderlich am Nähmodell erneut den Vor- und Rückstich üben.
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- ,wenn sie Hilfe in Anspruch nehmen wollen, die 4 Anwendungsschritte in der richtigen Weise anwenden
- Arbeitsplan benutzen durch Abhaken der einzelnen Schritte.
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Während der Reflexionsphase
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- die Einhaltung der Kriterien beurteilen.
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- die Einhaltung der Anwendungsschritte selbst einschätzen mit Hilfe von Klebepunkten.
- Schwierigkeiten benennen bei der Anwendung.
- Vorteile/Nachteile des Hilfeplakats für die Klassengemeinschaft finden.
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1.3.2 Differenzierungsmaßnahmen
Damit alle Schüler das Ziel erreichen, erhalten die Schüler unterschiedliche Nadelgrößen und dementsprechend unterschiedlich große Ösen zum Einfädeln. Fabian, Bljerim, Angelique und Marvin erhalten eine große Nadel, da ihnen das Einfädeln noch Schwierigkeiten bereitet. Sabrina und Carol-Ann erhalten mehr Einstichlöcher, da sich sehr schnell arbeiten. Die Kinder, die schon schneller fertig sind, erhalten eine Zusatzaufgabe. Sie sollen mit einer kleineren Nadel und einem dünnen Faden auf einem vorbereiteten Lesezeichen den Vor- und Rückstich anwenden.
Indem einige Schüler die Anwendungsschritte auch auf dem Tisch bekommen, findet eine Differenzierung statt. Das Wort leise wird dabei auch noch unterstrichen für Bljerim, Angelique und Michael, so dass sie daran erinnert werden, leise das Hilfeplakat in Anspruch zu nehmen.
1.4 Thema der Reihe
„Wir lernen einzuschätzen, ob wir Hilfen benötigen und auf welche Weise wir diese einholen können.“
1.5 Zielschwerpunkt im Fach / Förderbereich
Die Schüler sollen anhand verschiedener Beispiele den Vor- und Rückstich lernen anzuwenden.
Die Schüler sollen in ihrem Lern- und Arbeitsverhalten gefördert werden, indem sie im Bereich der Methodenkompetenz gefördert werden. Sie sollen einschätzen lernen, wann die Einforderung von Hilfen notwendig ist und ob diese Hilfen von Mitschülern oder vom Lehrer einzuholen sind.
1.6 Aufbau der Reihe
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UE
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Thema der Stunde
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Ziel
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1.
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Wir lernen den Umgang mit dem Hilfeplakat kennen!
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Die Schüler sollen durch das neu eingeführte Klammersystem lernen, sich auf adäquate Weise Hilfe beim Lehrer zu holen, damit die anderen Schüler ungestört arbeiten können.
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Die Schüler sollen mit dem Vor- und Rückstich ein Windlicht nähen.
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2.
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Wir überlegen, ob wir wirklich Hilfe benötigen!
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Die Schüler sollen überlegen, ob sie die Hilfe wirklich benötigen. Das Klammersystem soll vertieft werden.
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3.
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Wir fragen erst einen Mitschüler um Hilfe!
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Die Schüler sollen einen Mitschüler um Hilfe bitten. Falls dieser keine Hilfestellung geben kann, soll anschließend das Hilfeplakat in Anspruch genommen werden.
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4.
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Wir prüfen, ob und welche Hilfe wir benötigen!
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Die Schüler sollen bei auftretenden Problemen, strukturiert verschiedene Stufen des Hilfsangebots planen und in Anspruch nehmen.
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1.7 Darstellung der Lernausgangslage
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A. *
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B.
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B. # *
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C. #
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F. *
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F. #
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H.
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M. *
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M.
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N.
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N.
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S.
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S. #
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T.
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T.
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X.
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Y.
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Zielschwerpunktbezogene Lernvoraussetzungen im Fach
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zwei Hälften aufeinanderlegen mit Löchern überlappend
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einfädeln
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+
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kann Knoten am Ende des Fadens machen
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+
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Vorstich
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Rückstich
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zwei Fäden zusammenknoten
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Zielschwerpunktbezogene Lernvoraussetzungen im Förderbereich
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kann Hilfe bei Bedarf einfordern
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in angemessener Form Hilfe holen
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kann abwarten
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leise verhalten können
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Orientierung im Klassenraum
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kann eigene Arbeit kontrollieren
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kann selbstständig arbeiten
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allgemeine Lernvoraussetzungen
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Regeln einhalten
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Frustrationstoleranz
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Ausdauer
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++ ~
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++ ~
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+++~
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Konzentration
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++ ~
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+++
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+ ~
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Anweisungsverständnis
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positives Sozialverhalten
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++~
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++
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++(+)
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++
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++
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Erläuterungen: +++ = Fähigkeit vorhanden
++ = Fähigkeit teilweise vorhanden
+ = Fähigkeit kaum vorhanden
~ = abhängig von Tagesform
- = Fähigkeit nicht vorhanden
* = Differenzierungsmaßnahmen
# = Ergänzungen zur Lernausgangslage
1.7.1 Ergänzungen zur Lernausgangslage
S. zeigt häufig situationsabhängig unterschiedliches Verhalten. Wenn er z. B. den Sinn einer Aufgabenstellung nicht einsieht, reagiert er häufig in seiner Wortwahl unangemessen. Sein Verhalten ist insgesamt grenzüberschreitend. Dieses Verhalten zeigt er sowohl Mitschülern als auch Lehrpersonen gegenüber. Maßnahmen:
-
- Seine unangemessenen Bemerkungen ignorieren, positive Verstärkung seiner eigenen Leistung
- bei unzumutbaren Störungen des Unterrichtsgeschehens wird er ein Blatt erhalten, auf dem er aufschreiben soll, warum er sich so verhält.
B. zeigt eine große Schwäche in seinen Sprach- Lese- und Rechtschreibleistungen. Es kommt häufig zu einer Störung des Unterrichtsgeschehens, falls er die Aufgabenstellung unzureichend begreifen kann. Maßnahmen:
-
- Zeigt er aber aggressives oder verbal unangemessenes Verhalten soll er aufschreiben, was er getan hat und wie er sich in Zukunft verhalten möchte.
Felix ist ein Schüler der einige Wochen nach Schuljahresbeginn von Klasse 4 in Klasse 6 hochgestuft wurde, obwohl er erst im vierten Schulbesuchsjahr ist. Das Ziel sollte eine mögliche Rückschulung zur Regelschule sein. Sein Sozialverhalten ist gekennzeichnet durch verbal oder körperlich unangemessene Attacken gegenüber seinen Mitschülern. Auch gegenüber Lehrkräften zeigt sich, wenn auch in abnehmenden Maße, dieses Verhalten. Maßnahme:
-
- Wenn er nicht auf Hinweise bezüglich seines unangemessenen Verhaltens reagieren sollte, dann und soll aufschreiben, was er gemacht hat und wie er sich richtig verhalten muss.
C. wurde probeweise seit letzter Woche in die Klasse 6 hochgestuft. Deshalb ist eine Aussage über ihre Leistungen zu diesem Zeitpunkt kaum machbar. Auf den ersten Eindruck arbeitet sie aber leise, sorgfältig mit.
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Phase / Zeit
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Unterrichtsaktivitäten
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Sozial-/Organisationsformen
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Didakt.-method. Kommentar
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Medien
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Schüler liest Verlaufplan der Textilreihe Schüler markiert Stunde
Schüler betrachten Windlichtmodell
LAA sagt, dass sie etwas vorbereitet hat, wenn die Schüler Hilfe benötigen.
Schüler betrachten Hilfeplakat
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gelenktes Unterrichtsgespräch
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Information über Stundeninhalt – Transparenz für die Schüler Motivation über Stundenthematik
Einstimmung in das Thema durch stummen Impuls: ein Windlicht Zieltransparenz im Fach
Zieltransparenz im Förderbereich
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Tafel Windlicht Hilfeplakat mit Klammern
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Erarbeitung ca. 18 min
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Schüler äußern Gedanken über mögliche Verwendung des Hilfeplakats, falls die Schüler es nicht verbalisieren können, können sie es zeigen
falls Schüler nicht selbstständig auf die Lösung zur Verwendung des Hilfeplakats kommen, schaltet LAA Tageslichtprojektor ein und Schüler legen Anwendungsschritte in richtige Reihenfolge.
Schüler bringen die Anwendungsschritte in die richtige Reihenfolge auf dem Tageslichtprojektor.
Zwei Schüler und LAA führen die Anwendungsschritte exemplarisch vor.
Schüler erörtern einzelne Wörter der Anwendungsschritte (leise, zügig)
Reihenfolge der Arbeitsschritte für das Herstellen des Windlichts überlegen Arbeitsschritte schreibt LAA an Tafel
Schüler sollen die Kriterien Nähen wiederholen
LAA gibt Bearbeitungszeit an
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gelenktes Unterrichtsgespräch
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Zieltransparenz
Fokussierung der Aufmerksamkeit durch Medienwechsel
erneute Fokussierung der Aufmerksamkeit durch Medienwechsel
Veranschaulichung und Klärung der Arbeitschritte
Transparenz der Kriterien für die Reflexion
Hinweis auf Differenzierung Hinweis auf Zusatzaufgabe Hinweis auf Nähmodell am Hilfetisch
Zeittransparenz
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Hilfeplakat mit Klammern Tafel
Tageslichtprojektor
Tafel
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Durchführung ca. 15 min
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Schüler holen die Tüte, die mit ihrem Namen beschriftet ist.
Schüler arbeiten nach ihrem Tempo beim Nähen.
Schüler führen die Schritte in der richtigen Reihenfolge durch. LAA weist auf die Arbeitschritte hin, wenn sie nicht eingehalten werden
Schüler wenden Anwendungsschritte an, wenn sie Hilfe in Anspruch nehmen wollen
LAA weist auf das Ende der Bearbeitungszeit hin
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besorgen sich selbständig Materialtüte
Schüler arbeiten an ihren Plätzen in Einzelarbeit
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Hilfestellung durch LAA
Umsetzung der Arbeitsschritte ggf. Hinweise der LAA/ des Mentors auf die Umsetzung der Arbeitsschritte
falls erforderlich üben einzelne Schüler am Nähmodell erneut den Vor- und Rückstich -Hilfetisch
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Materialtüte Hilfeplakat mit Klammern Tafel mit Kriterien
Nähmodell
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Reflexion ca. 10 min
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Kriterien werden wiederholt. LAA würdigt Arbeiten und fragt nach der Einhaltung der Kriterien.
Selbsteinschätzung über die Einhaltung der Anwendungsschritte mit Hilfe von Klebepunkten –LAA gibt Rückmeldung über die Selbstwahrnehmung der Schüler
Schwierigkeiten benennen bei der Anwendung
Vorteile/Nachteile des Hilfeplakats für die Klassengemeinschaft finden
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Unterrichtsgespräch
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Kurze Würdigung der Ergebnisse
Reflexion über Einhaltung der Anwendungsschritte mit Klebepunkten Schüler erhalten Rückmeldung über eigene Einschätzung - Feedback
Sinnhaltigkeit soll für die Schüler erfahrbar werden Abschluss der Stunde
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fertige Windlichter Kriterien
Klebepunkte(rot, gelb, grün) auf Namenblatt ans Tafel
Hilfeplakat
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1.9 Literaturverzeichnis
- Klippert: Methodentraining. Weinheim, Basel. Beltz 2000
- Krebs Doris: Textilgestaltung. Staubfänger- Nein, danke! Buch Verlag Kempen. Kempen 2003
- Lammèr Jutta: Das große Ravensburger Handarbeitsbuch. Otto Maier Verlag. Ravensburg 1971
- Meyer, Hilbert: Unterrichtsmethoden 1+2. Scriptor. Frankfurt am Main. 2002
- Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW: Richtlinien für die Schule für Lernbehinderte in NRW, unveränderter Nachdruck. Düsseldorf. Ritterbach 2000
- Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW: Richtlinien für die Schule für Lernbehinderte in NRW- textiles Gestalten, unveränderter Nachdruck. Düsseldorf. Ritterbach 2000
- Schimpke: Förderschwerpunkt „selbstständiges Handeln“ – Analyse und Konkretisierung für den Unterricht. In: Zeitschrift für Heilpädagogik 5, S.318 – 326 1994
- Tillmann: Förderung der selbstständigen Aufgabenbewältigung. In: Zeitschrift für Heilpädagogik 6, S. 310 – 317 1999
- Textilstunde: ALS Verlag: Frankfurt am Main
- Wierz, Jakobine: Aber ich kann doch gar nicht textil gestalten! Verlag an der Ruhr. Mühlheim an der Ruhr 2002
- Ziechmann: Erziehung zur Selbstständigkeit im Sachunterricht auf der Primarstufe. Bremen 1988
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